Wahlaufruf

Wahlaufruf

Ein Aufruf an die sächsischen Wählerinnen und Wähler!

Früher stand für mich außer Frage, CDU zu wählen. Nachdem der Sumpf von Platzhaltern und Kofferträgern, gerade im direkten Umfeld unerträglich und lähmend wurde, für die Sache aktiv zu sein, kehrte ich der CDU den Rücken. Seit dem schaue ich mir unsere Parteienlandschaft von außen an, bilde mir meine Meinung und engagiere mich für ein neues Politikverständnis. Ich muss sagen, dass es mir nie so schwer fiel wie jetzt, eine Wahlentscheidung zu treffen.

Was muss ich wählen, um eine konservative Regierung zu bekommen

Manchmal hilft nur die trockene Zahlenanalyse. Ich werde versuchen, das Ganze mal rechnerisch zu analysieren. Dieses auch, ohne die neuerlichen Einlassungen zu Hans-Georg Maaßen zu bewerten.

Ausgangslage sind die letzten Wahlprognosen für Sachsen.

CDU 30%
Linke 16 %
SPD 7%
AfD 24%
Grüne 11%
FDP 5%
FreieWähler 4%

Die Frage ist, in welche Richtung wir Sachsen durch unsere Wahl führen wollen. Auch wenn nicht alles Eitel-Sonnenschein in Sachsen ist, so hat dieses Land doch in Ostdeutschland die Nase klar vorn. Schaut man sich Themen wie Bildung an, ist Sachsen in Deutschland Spitzenreiter. Das ist keine Bilanz einer Endabrechnung. Arbeit an den einzelnen Handlungsfeldern gibt es immer, zu verbessern ist auch Einiges. Wie eine neue Politik aussehen kann, erarbeiten wir zur Zeit bei Bündnis21. Aber die Grundrichtung in Sachsen stimmt zumindest. Sachsen hat mündige Bürger, die Errungenschaften wie Rechtsstaatlichkeit, individuelle Freiheit und Marktwirtschaft für den Osten erkämpft haben und diese nutzen und verteidigen. Wenn es Sachsens CDU schafft, dafür zu stehen und sich nicht durch die Berliner Damenriege samt ihren Kofferträgern gängeln zu lassen, könnte sie neue Wege gehen und damit für ganz Deutschland Vorbildwirkung entfalten. 

Nun gut, rechnen wir für ein werteorientiertes konservatives Bündnis. Um die CDU kommen wir nicht herum als stärkste und tragende Kraft in Sachsen. Das ist auch o.k. so. Aber 30 % reichen nicht. Ergänzend wäre die FDP nötig. Wünschenswert wäre nebenbei gesagt, auch endlich mal deren Einsatz für die Wirtschaft in verantwortlicher Position. 5% sind aber einfach zu wenig! Das Gleiche gilt für die Freien Wähler. Auch wenn ich da nicht jede Personalie gut heißen kann, so bergen sie doch ein gutes Potential für die bürgernahe Politik. Minimal gerechnet, wenn beide Letztgenannte auf jeweils 5% kämen, reicht das nicht für eine Mehrheit.

Mut zur Minderheitsregierung

Hier ist Kretschmer als MANN gefordert! Trau Dich doch mal was und emanzipiere Dich von Mutti! Woanders funktionieren Minderheitsregierungen auch. In der Regierungsarbeit geht es um sächsische Themen. Da können dann alle Anderen zeigen, wie sehr ihnen das Land am Herzen liegt oder ob es Ihnen wichtiger ist, jegliche Regierungsarbeit zu boykottieren. Und auch die AfD kann darin ihre Demokratietauglichkeit beweisen. Einzig und allein wichtig ist doch nur, dass es in Sachsen vorwärts geht. Die Einschläge von LINKS und GRÜN in Sachsen und Deutschland kann man ja auch mal abperlen lassen, wie unsere Kanzlerin uns lehrt.

Ein Wahlsieg der AfD würde zu keiner Regierung führen und dieses Land in Unregierbarkeit lähmen

Was ist die Alternative für Sachsen? – Fangen wir mal mit der, die sich so nennt, an. Leider hat diese Partei alle guten Ansätze aus ihrer Gründungszeit zerstört. Ein Wahlsieg der AfD würde zu keiner Regierung führen und dieses Land in Unregierbarkeit lähmen. Was dazu medienwirksam an weiteren Sachsenbashing und Zerstörungsphantasien aufgefahren würde, können wir aus dem kleinen Beispiel Chemnitz ableiten. Womöglich würde auf Firmen, die sich in Sachsen engagieren mit dem Finger gezeigt und jeder, der hier beabsichtigt, sich kulturell einzubringen oder gar Urlaub zu machen oder zu studieren, dann wohl in die berüchtigte Ecke gestellt.

Die größere Gefahr lauert im linken Lager

Während Habeck am 26. August im MoMa schon Erklärungen zu Schwarz-Rot-Grün abgab, läuft das Land Gefahr, wieder in staatliche Bevormundung und Kontrolle zurück zu fallen.

Kommen wir auf die Zahlen oben zurück. Rot-Rot-Grün würden nach derzeitigem Stand einen Stimmenanteil bekommen, der noch unter Schwarz-Gelb läge. Hinzu kommt, dass die SED-Nachfolgepartei, die auf Großplakaten dem Sozialismus frönt, wohl mit dem höheren Stimmenanteil den Zugriff auf den Ministerpräsidentenposten hätte. Die SPD, die den Verfall öffentlicher Infrastruktur mit ihrem Wirtschaftsminister Dulig zu vertreten hat, wird wohl bald um den Wiedereinzug in den Landtag bangen müssen. Doch die Gefahr droht von der Lobbypartei, den GRÜNEN. Dort, wo diese Partei in die Landtage eingezogen ist, werden regelmäßig im Bundesrat Beschlüsse, die nach Umsetzung für dieses Land schreien, abgeschmettert und verhindert. Die Absurditäten, die diese Partei täglich durch das Land treiben, werden von vielen mit Kopfschütteln zur Kenntnis genommen. Dem Einhalt zu gebieten, vermag nur der Wähler mit seiner Stimme.

Wahlziel: Links-Grünen Einfluss verhindern

Also, Wahlziel muss sein, links-grünen Einfluss in Sachsen zu verhindern! Wir brauchen eine starke und souveräne Führung dieses Landes, die nicht rückwärtsgewandt ist und die auch nicht die Flausen ihrer Lobbyisten auf dem Rücken eines starken Freistaates abladen darf. Wir haben Bodenschätze und eine starke Industrie. Diese sorgen für Wohlstand und machen eine staatliche Umverteilung unnötig. Damit die Bürger in Sachsen weiter selbstbestimmt leben können – müssen sich liberalen und die konservative Kräfte zusammentun.

Wählt mit Verstand und Weitsicht!

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