Anfang einer neuen Epoche

Anfang einer neuen Epoche

Es scheint so klar und doch so unrealistisch – es braucht nicht neue Politiker, sondern Menschen, die eine neue Politik machen. Eine neue Generation von Politikern, die von vornherein weiß, dass die Bürger sie kontrollieren und ihren Amtseid wörtlich nehmen. Und einen, der den Mut und die Größe hat, das für sich und sein Team selber einzuführen. 

Damit nach ihm Menschen gewählt werden können, die einen anderen soliden Beruf haben, weil sie sich durch die Arbeit im Parlament nicht finanziell sanieren oder sich eine gesicherte Pension mit geringer Qualifikation erarbeiten können. Sondern solche, die einen Dienst für das eigene Land leisten wollen und Standhaft bleiben. Auch und insbesondere den Versuchungen der Lobby und des Ruhms.

Es war eine historische Rede für den Osten Europas. Und es war ein kein weniger historisches Symbol für den Zustand des Westen Europas, das sein Versprechen alles für die Durchsetzung unserer europäischen Werte herzugeben, auch seinen Posten, wenn es sein muss, im Westen keine Erwähnung wert war.

Der heute vereidigte Präsident der Ukraine wird noch viele weitere Diener des Volkes finden müssen, um das durchsetzen, was er heute allen Ukrainern versprochen hat: den Anfang einer neuen Epoche.

Nicht die Rechts- oder Linkspopulisten werden Europa nachhaltig für die Zukunft verändern. Die sind nichts Neues und der Kampf für und gegen sie auch nicht. Sie sind Teil des heutigen Systems. Auch sie werden in der kommenden Epoche der Vergangenheit angehören. 

Das einzige, was bleiben wird sind Werte. Die drei für unseren Wohlstand grundlegenden Werte: Rechtsstaatlichkeit, individuelle Freiheit und Marktwirtschaft. 

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